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3 Tage für den Frieden

In den 1980er Jahren war der Ostermarsch Ruhr eine Demonstration von Tausenden von Teilnehmern, die von Ostersamstag bis Ostermontag von Duisburg nach Dortmund zogen.

Groß, mächtig und bunt glich er an einigen Stellen schon fast einem Karnevalsumzug – was die Farbe und Fröhlichkeit der Teilnehmer betraf. In Transparenten, Wagen, Sprechchören und Flugblättern spiegelte er die Vielseitigkeit der damaligen Friedensbewegung wieder. Klassiker in Gelsenkirchen war die Kundgebung auf dem Rotthauser Markt, sowie in (Bochum-) Wattenscheid der Zwischenstopp auf dem Gertrudisplatz, bevor es weiter bis Bochum ging.

Dies sind Fotos vom Ostermarsch Ruhr 1984. Die Verbindung der Forderungen „Raketengefahr beseitigen“ und „Arbeitsplätze schaffen“ zeigen deutlich den Einfluss der Gewerkschaften.

Das folgende Bild zeigt die Forderungen der damaligen ÖTV-Jugend Gelsenkirchen, „Gegen Rotstift und Raketen“, das nicht nur beim Ostermarsch, sondern auch bei der 1.-Mai-Kundgebung des DGB regelmäßige Verwendung fand. Hier im Bild war es am LKW der Kollegen von „Transport und Verkehr“ angebracht worden. Auf dem Transparent erkennt man in der rechten Hälfte auch eine Kombination aus Rotstift und Rakete, an der ein Strichcode – der den Protest gegen Volkszählung und Datenspeicherung zum Ausdruck brachte – angebracht war. Ein Multifunktionsplakat sozusagen 😉

Fotos: Ulrich Maßmann

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