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Einseitige Friedenserklärung im La Lok libre

Einen wundervollen Abend gestalteten die „Üblichen Verdächtigen“ Leo und Karmelita gemeinsam mit dem Friedenschor Dülmen im La Lok libre in Gelsenkirchen-Schalke. Vier Jahre ist es jetzt her, seit ich 2018 zuletzt Leo und Karmelita im La Lok libre gehört habe. Krankheit und die Corona-Pandemie verhinderten weitere Auftritte. Am gestrigen Freitag traten die beiden innerhalb eines gemeinsamen Programms mit dem Dülmener Chor und den Bad Buskers aus Bochum auf, wobei sowohl Leo und Karmelita als auch die Bochumer gleichzeitig auch Mitglied des Chors sind.

So traten die beiden zweimal alleine und zweimal im Friedenschor Dülmen auf und dazwischen auch noch die Bad Buskers. Durch diese Zusammensetzung kam eine ungewöhnliche Zusammenstellung von Musikern und Musikinstrumenten zustande. Neben Gitarre, Bass und Percussioninstrumenten auch Posaune, Flöte und ein Dudelsack. Wir hatten ganz vorne vor der „Bühne“ einen sehr guten Sitzplatz und konnten die Musiker nicht nur hören, sondern ihnen auch beim Spielen begeistert zusehen.

Auch im Publikum fanden sich die üblichen Verdächtigen wieder, die „mundgesungene und handgespielte“ Musik schätzen und bei dem einen oder anderen altbekannten Friedenslied mitsangen. Wie immer kann und will ich mich nicht als Musikkritiker betätigen. Ich habe jedes der Lieder, nicht nur von Leo und Karmelita, geschätzt, die die Musiker in unterschiedlicher Zusammensetzung vorgetragen haben. Tränen hat mir das Lied „Der Traum vom Frieden“ in die Augen getrieben, dass ich nach langer Zeit mal wieder gehört habe. Auch „Das Kälbchen“ wie „Das Mädchen von Hiroshima“ hatte ich lange nicht gehört. Und beim abschließenden „Give Peace a Chance“ sang das gesamte Publikum mit.

Das Konzert hatte trotz aller Freude die es machte einen ernsten Hintergrund und erinnert an die vergessenen und verschütteten Lehren und Erfahrungen aus der eigenen Geschichte angesichts der kriegerischen Eskalation in Europa, die das Leben nicht nur der Menschen in der Ukraine, sondern darüber hinaus in der ganzen Welt bedroht. Dafür gilt Hildegard, Katrin, Karmelita und Leo aus Gelsenkirchen, Klaus, Margret, Michael und Rieke aus Dülmen sowie Iris, Frank und Stefan aus Bochum mein herzliches Dankeschön. Die gesammelten Spenden des Abends gingen an das La Lok libre.

Hier noch ein paar Fotos von meiner Handykamera, die dazu gespielte Musik kann ich leider leider nicht anbieten …

13. Herbstlicher Gelsenkirchener Abgesang wider die heraufziehende Kälte

Nach dem Corona-Loch und trotz gesundheitlicher Probleme ergibt sich nach 4 Jahren Pause für Karmelita Gaertig und Leo Kowald wieder die Möglichkeit, den „Herbstlichen Gelsenkirchener Abgesang“ im LaLoK durchzuführen, dieses Mal unterstützt vom Friedenschor Dülmen, der seit Jahren Aktionen gegen das Militärlager „Tower Baracks“ in Dülmen kulturell begleitet.

Das Konzert „Einseitige Friedenserklärung“ steht ganz unter dem Eindruck der Eskalation kriegerischer Politik in Europa, die inzwischen das Leben der Menschen auf der ganzen Erde bedroht und den Weg in eine bessere Zukunft verstellt. Es soll an die verschütteten und vergessenen eigenen Lehren und Erfahrungen aus der Geschichte erinnern, um neue Wege zum Frieden, heraus aus der tödlichen Gewaltspirale, zu finden.

Das Konzert findet am Freitag, 9. Dezember 2022, ab 20 Uhr im LALOK-libre, Dresdener Str. 87/Ecke Grillostraße in 45881 Gelsenkirchen-Schalke statt. Einlass ist bereits eine halbe Stunde früher.

Der Eintritt ist frei, am Schluss geht ein Hut rum für die Auslagen der Künstler.