Archiv der Kategorie: Syrien

Krieg löst die Probleme nicht!

Transparent des Friedensforums Gelsenkirchen

Transparent des Friedensforums Gelsenkirchen

Erneut warb das Friedensforum Gelsenkirchen unter der Überschrift „Kein Bundeswehr-Einsatz in Syrien“ für seine friedenspolitische Position. Mit Transparenten und Flugblättern kritisierten die Aktiven am heutigen Samstag auf dem Heinrich-König-Platz zwischen 11 und 13 Uhr die aktuelle Politik der Bundesregierung, ihrer Verbündeten und Partner.

Infostand des Friedensforum Gelsenkirchen am 12.12.2015 vor der evangelischen Kirche auf dem Heinrich-König-Platz

Infostand des Friedensforum Gelsenkirchen am 12.12.2015 vor der evangelischen Kirche auf dem Heinrich-König-Platz

Der Bauzaun neben der evangelischen Kirche wurde durch die Anbringung mehrerer Transparente („No War“, „Krieg ist ein Verbrechen“ und „Friedensforum GE“) einer weiteren und überaus sinnvollen Nutzung zugeführt. Auf dem in der Nähe stehenden Klapptisch wurden zudem noch Unterschriften für den Aufruf zum Ostermarsch Rhein-Ruhr 2016 gesammelt, dessen Empfang am Ostersonntag im Stadtgarten ebenfalls das Friedensforum organisiert.

Transparent des Friedensforums Gelsenkirchen

Transparent des Friedensforums Gelsenkirchen

Es gab nicht nur interessante Gespräche mit Passanten, sondern ein erkennbares Interesse am Thema und an unseren Flugblättern. Nur wenige lehnten unsere Flugblätter ab oder gingen stur an uns vorüber. Und wie nicht anders zu erwarten fehlte auch der eine oder andere Kritiker unserer Position nicht. Sehr freundlich verhielt sich ein Mitarbeiter des Eine-Welt-Ladens, der uns Kaffee zum Aufwärmen brachte.

Transparent des Friedensforums Gelsenkirchen

Transparent des Friedensforums Gelsenkirchen

Insgesamt können wir zufrieden sein, darauf aufmerksam gemacht zu haben, dass es klare Stimmen gegen den neuerlichen Kriegseinsatz der Bundeswehr gibt und dieser Einsatz nicht alternativlos ist!

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Kein Bundeswehr-Einsatz in Syrien!

FriedensbewegungAm gestrigen Samstag verteilte das Friedensforum Gelsenkirchen auf der Bahnhofstraße Flugblätter gegen die Beteiligung der Bundeswehr am syrischen Krieg. Wer die Militäreinsätze des Westens in Somalia, in Afghanistan, im Irak, in Libyen verfolgt hat, weiß, dass die Kriegspolitik nur gescheiterte Staaten hinterlassen hat.

Das Friedensforum fasst seine Position wie folgt zusammen: „Die letzten Jahre zeigten, dass Krieg nur noch mehr Terror und Gewalt hervorbringt. Die offiziell mehr als 1,3 Millionen Toten des so genannten Anti-Terror-Krieges bedeuten unendliches Leid. Er führt nicht zu Frieden, sondern zu entsetzlicher Verwüstung der Städte vor Ort, zu immer neuen Terroranschlägen und immer mehr Flüchtlingselend. Statt neuer Bomben muss es jetzt endlich um Ursachenbekämpfung gehen, um eine von der UNO vermittelte Befriedung aller Kriege im Nahen Osten.“

Friedensforum Gelsenkirchen Flugblatt Kein Bundeswehr-Einsatz in SyrienGefordert wird der Stopp von Rüstungsexporten in Kriegs- und Konfliktgebiete, die Unterbrechung der Ölströme und der Geld- und Handelswege für den so genannten „Islamischen Staat“ sowie humanitäre Hilfe statt Kriegseinsätze in Krisengebieten.

Die einzige Partei im Deutschen Bundestag, die den Militäreinsatz geschlossen ablehnt, ist die Partei DIE LINKE. Sahra Wagenknecht begründete dies in der Bundestagsdebatte am 04.12.2015 unter anderem mit den Worten: „Nehmen Sie doch endlich zur Kenntnis, was die sogenannten Antiterrorkriege wirklich gebracht haben. Krieg ist Terror, der neuen Terror hervorbringt.“

Die vollständige Rede kann unter der Überschrift „Es ist eine Lüge, dass dieser Kriegseinsatz den IS schwächen wird“ hier nachgelesen werden.

Solidarität mit Kobanê geht weiter

"Solidarität mit Kobane" in Gelsenkirchen am 17.10.2014

„Solidarität mit Kobane“ in Gelsenkirchen am 17.10.2014

Im Werner-Goldschmidt-Salon, Veranstaltungsort und Parteibüro der Gelsenkirchener Linkspartei, informierte heute Dr. Nassan Ahmad, Gesundheitsminister des Kantons Kobanê der demokratischen autonomen Region Rojava über die aktuelle Situation in Kobanê. Anwesend waren Mitglieder aus der Die Linke, der DKP und der VVN-BdA. Ahmad berichtete zunächst auf kurdisch, übersetzt von einem Dolmetscher, und beantwortete daran anschließend die unterschiedlichen Fragen aus dem Publikum, unterstützt durch die Linke-Sprecherin Ayten Kaplan. Dies ist eine freie Zusammenfassung.

Die autonome Region Rojava liegt im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei. Die kurdische Bevölkerung hat hier während des Bürgerkriegs ein für den Nahen Osten unerhörtes Experiment gestartet und ein demokratisches Gemeinwesen mit den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und Religionen geschaffen. Die autonome Region Rojava besteht aus drei Kantonen, von denen Kobanê die bekannteste ist. Sie wurde von den Terroristen des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS) belagert und diese wurden hier zum ersten Mal aufgehalten. Nachdem sich Kobanê zunächst aus eigener Kraft gegen die Übermacht des IS verteidigt hat, wurden sie schließlich durch Luftangriffe des Westens unterstützt. Hierzu hatten nicht zuletzt die Solidaritätskundgebungen in vielen Ländern und Städten, darunter auch in Gelsenkirchen, beigetragen.

Der Krieg ist noch nicht vorüber, der IS hält noch einen Teil der eroberten Dörfer in seiner Gewalt. Die Stadt und die sie umgebenden Dörfern sind zu 80 % zerstört, insbesondere die Infrastruktur, wie die Wasserversorgung, medizinische Versorgung und Schulen. Ein großer Teil der Bevölkerung ist während der Belagerung geflohen und kehrt nun langsam wieder zurück. Zwar arbeiten inzwischen „Ärzte ohne Grenzen“ in Kobanê und „Medico International“ auf der türkischen Seite, doch insgesamt verhindert die türkische Regierung die notwendige Hilfe für die zerstörte Stadt und ihren Menschen, vor allem auch der Kinder.

Zu den Fragen aus dem Publikum gehörte dann auch die, wie wir am besten helfen können. Wichtig sind Hilfen im medizinischen und im Bildungsbereich, die man über Partnerschaften mit Einrichtungen in Deutschland organisieren könnte; am wichtigsten ist jedoch die Öffnung humanitärer Korridore über die türkische Grenze, damit die Hilfe ankommt.

Gefragt wurde auch, woher die Kobanêr den Mut nahmen, sich gegen den übermächtigen IS zu verteidigen. Ahmad erklärte, dass sie keine Angst vor dem IS hatten und es nicht nur für sich selbst taten, sondern auch für die Menschen der Region, aus Menschlichkeit. Wichtig für den Widerstand in Kobanê war auch die moralische Unterstützung durch die Solidarität in vielen Ländern.

Weitere Infos zu Hilfsnotwendigkeiten und Hilfsmöglichkeiten auf www.helpkobane.com.

Das Phänomen Ivana Hoffmann, die aus Duisburg-Meiderich in den Krieg gegen den Islamischen Staat zieht

Ivana HoffmannNachdem lange in den Medien darüber spekuliert wurde, wie man junge und radikalisierte Muslime daran hindern kann, in den Krieg des selbsternannten „Islamischen Staates“ in Syrien und in den Irak zu ziehen, überraschte die Nachricht vom Tod einer 19jährigen, schwarzen Duisburgerin, die auf der Seite der Kurden gegen die Barbarei des IS kämpfte und in diesem Krieg fiel. Das Erstaunen und die Frage nach der Motivation der jungen Frau durchzieht mehr oder weniger alle Berichte über sie. Eher selten wird sie, und dann vor allem in Leser-Kommentaren, selbst als Terroristin bezeichnet. In der Regel überwiegen Bewunderung und die Einschätzung, sie habe auf der richtigen Seite gekämpft. Dies ist nicht zuletzt der Barbarei des sogenannten „Islamischen Staates“ geschuldet. Kritisch gesehen wird allerdings, wie sie zur Heldin erklärt wird.

Die ersten Berichte, die meine Aufmerksamkeit erweckten, stammten aus der WAZ und der „Jungen Welt“ vom 10. März 2015. Unter der Überschrift „Ivana, die Duisburger Kämpferin“ referiert Hayke Lanwert auf der Rhein-Ruhr-Seite der WAZ neutral die zu diesem Zeitpunkt bekannten Fakten. Die „Junge Welt“ macht mit der Überschrift „Tod einer Internationalistin“ auf. Nick Brauns schreibt kürzer als die WAZ über Ivana und berichtet außerdem darüber, dass neben „kommunistischen Internationalisten“ auch „Armeeveteranen aus Europa, Nordamerika und Australien“ an der Seite der Kurden kämpfen.

Felix Huesmann schreibt am 13. März 2015 in der „Süddeutschen Zeitung“ unter der Überschrift „Sie wollte mehr tun“, dass Ivana überhaupt keinen persönlichen Bezug zum umkämpften Gebiet gehabt habe, sondern ihre Entscheidung politischer Natur war. In einem Interview mit einem ihrer Freunde aus der „linken Szene“ wird das deutlich: „Sie hat aber immer gesagt, dass das zu wenig ist. Dass es nicht genügt, in Deutschland zu sitzen und auf Demonstrationen zu gehen“.

Der Spiegel widmet ihr in der Nr. 12 vom 14. März 2015 eine gut zweiseitige Spurensuche. Auf der Titelseite heißt es: „Warum ein deutsches Mädchen gegen den IS kämpfte“. Laura Backes und Jörg Diehl fragen sich „Was sucht eine 19-jährige Deutsche in Syrien?“ und recherchieren in ihrem Geburtsort Emmerich am Rhein, lassen den Vater, der sie seit Jahren nicht mehr gesehen hatte und Freunde aus Duisburg zu Wort kommen. Die Redakteure beschreiben eine junge Frau, die ihren Platz in der Welt sucht, gegen das Abitur nach 12 Jahren und Studiengebühren protestiert, Marx und Lenin als ihre „Helden“ auserkoren habe, und sich im Philosophie-Unterricht mit dem Lehrer anlege. Der Spiegel lässt kein Klischee linker Sozialisation aus, und vielleicht ist es ja wirklich so gewesen. Stark beschäftigt habe Ivana insbesondere die Entführung und Versklavung von Frauen durch den IS. Das kurdische Gebiet Rojava sei zudem für viele Linke zu einem „Sehnsuchtsland“ geworden und kurdische Gruppierungen würden massiv mit diesem „vermeintlichen Utopia“ werben, schreibt der Spiegel.

Deftige Kritik übt am 15. März 2015 der Blog „mariasfirst“, der fragt, ob „Ivana Hoffmann aus purer Überzeugung, aus Verzweiflung oder einer Mischung aus beidem“ sich für die „stalinistische Gruseltruppe der MLKP“ entschied und kritisiert, dass „die MLKP ihren Tod zum werbewirksamen Heldenmythos“ verwendet. In die gleiche Kerbe schlägt auch der Stern in Nr. 13 vom 19.03.2015. Barbara Opitz kritisiert unter der Überschrift „Tod eines Mädchens“: „Sie war erst 19 Jahre alt, sie träumte von Gerechtigkeit und einer besseren Welt. […] Nun wird sie von Kurden und Kommunisten professionell zur Märtyrerin aufgebaut.“

Anders fragt sich Fabian Köhler am 16.03.2015 auf Telepolis unter der Überschrift: „Ich will ein Teil der Revolution in Rojava sein“, ob dies gar nicht die Geschichte über die Widersprüchlichkeit einer jungen Deutschen sei, die ihr bürgerliches Zuhause verlässt, keine Revolutionsromantik sei, sondern ob „Ivana Hoffmanns Kampf an der Seite kurdischer Milizen [nicht] einfach nur konsequent war?“ Wer will diese Frage beantworten, außer sie selbst?

Ivana Hoffmann selbst schrieb: „Ich will ein Teil der Revolution in Rojava sein, ich will mich weiter entwickeln, ich will in diesem Kampf, der alle unterdrückten Völker miteinander verbindet, kennenlernen und vor allen Dingen die Revolution in Rojava, wenn es sein muss mit meinem Leben zu verteidigen.“ Ivana Hoffmann war alt genug, diese Entscheidung zu treffen. Ich hoffe, sie hat ihre Entscheidung nicht bereut und gefunden, was sie gesucht hat. Was uns bleibt ist die Trauer um ein junges Leben, das viel zu früh endete.

Ivana Hoffmann im Krieg gegen den Islamischen Staat gefallen

Ivana HoffmannDie 19jährige Duisburgerin Ivana Hoffmann, am 7. März 2015 im syrischen Tell Tamer im Krieg gegen den Islamischen Staat gefallen, wurde am Samstag, 14.03.2015 in Duisburg unter öffentlicher Anteilnahme beigesetzt.

Die 1995 in Emmerich am Rhein geborene junge, lebenslustige Frau, Tochter einer Deutschen und eines Togolesen, hatte zuletzt die zwölfte Klasse der Aletta-Haniel-Gesamtschule in Duisburg-Ruhrort besucht. Im Rahmen der Bildungsstreikbewegung ab 2009 politisiert, war sie schließlich 2014 als Anhängerin der Marxistisch-Leninistischen Kommunistische Partei (MLKP) Türkei/Nordkurdistans  in die Region Rojava gereist, um dort selbst für Freiheit und Menschlichkeit zu kämpfen. Auch am Kampf um Kobanê soll sie beteiligt gewesen sein.

Die interessierten Medien haben weitere Details ihres kurzen Lebens ausgeleuchtet, inzwischen gibt es auch einen eigenen Eintrag in der Wikipedia, eine Homepage und eine Facebook-Seite für Ivana Hoffmann. In den teils sehr pathetischen Nachrufen wird sie als Freiheitskämpferin, als Heldin gefeiert und ihr Mut bewundert. Was jedoch bleibt ist die Trauer um ein junges Leben, das viel zu früh endete. Welchen Sinn hat ihr Tod?

Solidarität mit dem Widerstand in Kobanê (II)

Etwa 200 Personen fanden sich nach dem sehr kurzfristigen Aufruf heute auf dem Preuteplatz in der Gelsenkirchener Innenstadt ein, um zwischen Primark, TK MAXX, dem Kaufhof, einer Apotheke und Deichmann um Solidarität für die Stadt Kobane im Norden Syriens zu werben. Kurdische Teilnehmer waren aus allen Altersgruppen da, sowie ein paar versprengte Deutsche. Ein kurzes Auftauchen einiger vorwitziger Grauer Wölfe-Anhänger sorgte spontan für etwas Bewegung unter den Jüngeren, doch der Großteil der Mahnwache verlief ruhig – und in einer Sprache, die ich nicht verstehe. Von der örtlichen Linkspartei stellte Hartmut Hering die Position der Linke auf Deutsch dar. DIDF verteilte ein informatives, mehrsprachiges Flugblatt.

"Solidarität mit Kobane" in Gelsenkirchen am 17.10.2014

„Solidarität mit Kobane“ in Gelsenkirchen am 17.10.2014

Kobane wird wie bekannt von den Mörderbanden des sogenannten „Islamischen Staats“ belagert. Nachdem sie bereits im Norden Iraks an den Jesiden ein Blutbad angerichtet haben, Männer brutal abgeschlachtet und Frauen und Kinder in die Sklaverei geführt haben, wissen die Einwohner der Stadt im Norden Syriens, was ihnen blühen soll. In Deutschland nur wenig bekannt ist, dass Kobane mehr als eine kurdische Stadt ist. Das Gebiet Rojava steht für einen demokratischen, multiethnischen und mutireligiösen Ansatz, der offenbar nicht nur den religiösen Fundamentalisten ein Dorn im Auge ist, sondern auch den patriarchalischen Machthabern in anderen Staaten der Region.

"Solidarität mit Kobane" in Gelsenkirchen am 17.10.2014

„Solidarität mit Kobane“ in Gelsenkirchen am 17.10.2014

Am Rande der Veranstaltung wurde überlegt, kommenden Freitag, 24.10.2014, eine weitere Solidaritäts-Kundgebung mit einem breiten Unterstützerkreis durchzuführen. Die Vorbereitungsgruppe hierzu trifft sich am Montag, 20.10.2014 um 20 Uhr im Parteibüro der Die Linke, dem „Werner-Goldschmidt-Salon“ in der Wildenbruchstraße.

Solidarität mit dem Widerstand in Kobanê

Aufruf zu einer der vielen Solidaritätskundgebungen

Aufruf zu einer der vielen Solidaritätskundgebungen

In vielen Städten gingen in den letzten Tagen Kurden auf die Straße um auf das Leid der Menschen in Syrien und dem Irak aufmerksam zu machen. Gewalttätige Auseinandersetzungen gab es in Hamburg und Celle mit Anhängern des dschihadistischen Kalifats. Anhängern dieser barbarischen, religiösen Fundamentalisten dürfen wir nicht die Straße überlassen!

Friedliche Mahnwachen und Kundgebungen gab es in zahlreichen Städten, auch in den Städten des Ruhrgebietes.  In Gelsenkirchen hat Ayten Kaplan, Mitglied des „Demokratischen Gesellschaftszentrums der KurdInnen in Deutschland NAV-DEM“ und Sprecherin der örtlichen Linkspartei eine Mahnwache für den heutigen Freitag, 17.10.2014, 17 bis 19 Uhr auf dem Preuteplatz in der Gelsenkirchener Innenstadt angemeldet. „Der Kampf zwischen den Volksverteidigungskräften sowie den Frauenverteidigungseinheiten und dem so genannten ‚Islamischen Staat‘ (IS) spitzt sich zu. Unsere Solidarität gilt dem Widerstand in Kobane und der verbliebenen Bevölkerung sowie den vielen Flüchtlingen der nordsyrischen Stadt Kobane, deren Leben durch die Angriffe der djihadistischen IS-Milizen gefährdet wird.“  Auch Die Linke Gelsenkirchen ruft alle Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener zur Teilnahme auf. Die NRW-Linke hat ein FAQ mit 10 Fragen und 10 Antworten zur Situation in Kobanê und dem kurdischen Widerstand auf ihrer Homepage gestellt.