Solidarität statt Rassismus

Antirassismus-Demo Schalke 15.02.2014 01Aus Anlass des fremdenfeindlichen Überfalls am Schalker Markt 6 am Abend des 9. Februar organisierte Andreas Jordan eine Antirassismuskundgebung am heutigen Samstag, 15. Februar 2014 an der Ecke Gewerkenstraße/Schalker Markt/Schalker Straße. Schätzungsweise 80 bis 100 Personen waren gekommen, schwenkten die Fahnen und zeigten die Transparente ihrer Organisationen, darunter die IG Metall, Die Linke, die DKP, AUF/MLPD, die VVN-BdA und last but not least die Schalker Fan-Initiative.

Antirassismus-Demo Schalke 15.02.2014 02Die Redner, neben Andreas Jordan sprach unter anderem auch Hartmut Hering von der örtlichen Linkspartei, betonten die Herkunft der Menschen des Stadtteil Schalkes aus Zuwanderung, aus Menschen, die sich hier ein besseres Leben aufbauen wollten, und sprachen den Rassisten ab, Schalker zu sein. Heike Jordan berichtete vom Besuch bei der drangsalierten, rumänischen Familie. Im Raum blieb die von Hartmut Hering gestellte Frage, warum die Polizei den fremdenfeindlichen Hintergrund nicht erkennen will, zumindest ein Anfangsverdacht sollte gerade nach den Erfahrungen mit dem NSU gegeben sein.

Antirassismus-Demo Schalke 15.02.2014 03Die Vorgänge wie auch die Demonstration fanden mediales Interesse, so berichtete die WAZ und kommentierte Inge Ansahl in „Am Ende der Woche“; auch der WDR war zur Demo erschienen. Mit Abwesenheit glänzte dagegen die Stadtspitze und die lokale Polit-Prominenz der etablierten Parteien. Wen wundert es?

Supplement

Der Vorfall und die Demonstration fanden auch ein überegionales Echo. So berichtete neben der örtlichen WAZ auch die Lokalzeit Ruhr. Fotos und Diskussion finden sich auch in den Gelsenkirchener Geschichten.

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