Ostermarsch im Gelsenkirchener Stadtgarten

Zum 51. Mal findet der diesjährige Ostermarsch statt. Wie auch schon in den vergangenen Jahren wurde am Ostersonntag gegen 11 Uhr der aus Essen kommende Fahrradkorso im Stadtgarten am Musikpavillon begrüßt und mit Kaffee, Kuchen und Informationen versorgt. Das Wetter, das bereits das „O-Ton-Festival“ am Vorabend zu einer wundervollen Veranstaltung hatte werden lassen, ließ auch den Ostermarsch Rhein-Ruhr nicht im Stich.

Mit den Forderungen „Raus aus Afghanistan! Atomwaffen abschaffen! AKWs abschalten!“ verband der diesjährige Ostermarsch die Kritik an der Militarisierung der Gesellschaft mit der Nutzung der Atomenergie in jeder Form, sei es zur Stromerzeugung oder als Kriegswaffe.

Am 1950 von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) gestifteten Mahnmal für die Opfer des Faschismus wurde zudem am Zusammenhang von Faschismus und Krieg erinnert.

Michael Schulze von Glaßer, Journalist und Autor des Buches „An der Heimatfront – Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung“ stellte wie auch schon am Abend vorher in seinem Vortrag dar, mit welchen Mitteln die Bundeswehr in den Schulen Werbung für sich macht. Er wies dabei unter anderem darauf hin, dass auch die nicht mehr ganz so neue rotgrüne NRW-Landesregierung nicht dazu bereit ist, die Kooperationsvereinbarung der früheren CDU-Schulministerin mit der Bundeswehr aufzukündigen. Ein entsprechender Antrag der Linke im Landtag ist abgelehnt worden.

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